Aktuelles

Anpassung unseres Beratungsangebots

Liebe Ratsuchende,

ab dem 4. Mai 2020 sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Teilhabe-Beratungsstelle Rostock zu den bekannten Öffnungszeiten auch wieder persönlich für Sie da, denn wir wissen, dass viele Menschen mit Behinderungen unseren Rat und unsere Unterstützung brauchen.
Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass unser Büro zum Schutz aller nur jeweils mit einem Mitarbeiter besetzt sein wird. Um Terminvereinbarung wird deshalb gebeten. Außerdem bitten wir um Einhaltung der Verhaltensregeln und -empfehlungen (siehe unten).

Unsere Teilhabe-Beratung im Landkreis Rostock erfolgt weiterhin zunächst nur per Telefon und E-Mail.
Wir stehen Ihnen gern mit unserem Rat zur Seite.

Sie erreichen uns auf diesem Wege zu den bekannten Sprechzeiten:

Montag 9 -12 Uhr
Dienstag 9 -12 Uhr und 14 – 17 Uhr
Mittwoch 9 -12 Uhr
Donnerstag 9 -12 Uhr und 14 – 17 Uhr
Freitag 9 -12 Uhr
und nach Vereinbarung

E-Mail: info@inklusion-rostock.de
Telefon: 0381 68693765

Bleiben Sie gesund!

Ihr Team der Teilhabe-Beratung
Rostock und Landkreis Rostock

Telefonischer Begleitdienst für Menschen mit psychischen Erkrankungen

Besonders für Menschen mit einer psychischen Erkrankung bedeutet die Corona-Zeit eine extreme Herausforderung. Aufgrund von Unsicherheiten und Befürchtungen sowie des Verlustes an sozialen Kontakten können sich psychische Erkrankungen verstärken. In dieser Situation soll niemand das Gefühl haben, alleine gelassen zu werden. Die Mitglieder des Vereins EX-IN Mecklenburg-Vorpommern e. V., möchten in dieser Zeit eine hilfreiche Unterstützung anbieten und so vor weiteren möglichen persönlichen Krisen bewahren. Daher stellen sie ab dem 08.04.2020 einen telefonischen Begleitdienst bereit, der von einer Erfahrungsexpertin mit Zusatzausbildung als Telefonseelsorgerin besetzt ist. Bei Bedarf erfolgt die Weiterleitung des Anrufes an weitere Erfahrungsexpert*innen.

Zu erreichen ist der Dienst: montags, mittwochs und samstags von 14:00 – 18:00 Uhr unter
0176 – 200 678 69.

Kostenerstattung bei geschlossenen Tagespflegeeinrichtungen

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen
mit Behinderung, chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e. V. möchte Sie über folgende Möglichkeit aus dem Rettungspaket der Bundesregierung informieren, auf die der Pflegebevollmächtigte in einem Gespräch mit dem Tagesspiegel hingewiesen hat:

(https://www.tagesspiegel.de/politik/drohende-ueberlastung-durch-die-coronakrise-die-lage-fuer-pflegende-angehoerige-ist-dramatisch/25707918.html letzter Absatz) :

In vielen Teilen Deutschlands werden derzeit Tagespflegeeinrichtungen geschlossen, so dass pflegende Angehörige zusätzlich belastet werden. Das Rettungspaket hat hier eine Möglichkeit der Abhilfe geschaffen: Die Pflegekassen könnten nunmehr eine Kostenerstattung in Höhe der ambulanten Sachleistungsbeträge gewähren. Steht also kein Dienst zur Verfügung, kann mit diesem Betrag private Hilfe bezahlt und auf Nachweis erstattet werden.

BAG SELBSTHILFE
Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen
mit Behinderung, chronischer Erkrankung und
ihren Angehörigen e. V.
Tel.: 0211 31006-56

­

­

­

­

­

Folgerezepte: Portokosten werden ab sofort erstattet

Für Arzneimittelrezepte und andere Verordnungen sowie Überweisungen werden Ärzten ab sofort die Portokosten erstattet. Diese Regelung ist zeitlich befristet bis zum 30. Juni 2020.
Nach dem Bundesmantelvertrag für Ärzte dürfen Praxen in Ausnahmesituationen ihren Patienten Folgerezepte, Folgeverordnungen und Überweisungen per Post zusenden. Voraussetzung ist, dass der Patient bei dem Arzt in Behandlung ist.
Aufgrund des steigenden Bedarfs für nicht persönliche Arzt-Patienten-Kontakte im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie hat der Bewertungsausschuss festgelegt, dass den Ärzten die Portokosten für den Versand mit 90 Cent erstattet werden. Die Abrechnung erfolgt über die Gebührenordnungsposition 40122.
Vorlage der eGK nicht erforderlich
Da es sich um bekannte Patienten handelt, gilt für das Einlesen der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) das übliche Verfahren: Findet in einem Quartal ausschließlich ein telefonischer Kontakt statt, übernehmen Ärzte die Versichertendaten aus der Patientenkartei. Die Vorlage der eGK ist in diesem Fall nicht erforderlich.

­
­ ­ ­
­

Pflicht zu Bera­tungs­be­su­chen für Pfle­ge­geld­emp­fänger ausge­setzt

Die Technikerkrankenkasse teilt in einer Pressemitteilung vom 26. März 2020 mit:

Pflegebedürftige sind während der Corona-Krise von der Pflicht, einen Beratungsbesuch durch einen Pflegedienst in Anspruch zu nehmen, befreit. Sie erhalten weiterhin Pflegegeld von der Pflegekasse. Das regelt das am 25. März 2020 im Bundestag verabschiedete COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz, das auch zahlreiche Regelungen für die Pflege enthält. Darauf macht die Techniker Krankenkasse (TK) aktuell aufmerksam.

Normalerweise sind die regelmäßigen Beratungsbesuche nach § 37 Abs. 3 SGB XI für Pflegegeldbezieher verpflichtend. Werden Beratungsbesuche nicht abgerufen, ist die Kasse verpflichtet, das Pflegegeld zu kürzen und im Wiederholungsfall zu entziehen. Das Gesetz regelt nun, dass im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 30. September 2020 keine Beratung abzurufen ist. Ziel ist es, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen vor zusätzlichen Ansteckungsgefahren zu schützen und Pflegekräfte während der Corona-Krise bei der Sicherstellung der Versorgung zu entlasten. Ein fehlender Beratungsbesuch führt in diesem Zeitraum nicht zu einer Kürzung oder einem Entzug des Pflegegeldes. Die Möglichkeit Beratungsbesuche abzurufen, bleibt bestehen. Diese können dann gegebenenfalls auch telefonisch erfolgen.

Die regelmäßigen Beratungsbesuche werden üblicherweise durch ambulante Pflegedienste durchgeführt und ermöglichen Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen Beratung, Hilfestellung und pflegefachliche Informationen. Zudem stellen diese Besuche eine regelmäßige Betrachtung der Pflegesituation durch Fachkräfte sicher. Für Pflegebedürftige, die Pflegegeld beziehen und nicht gleichzeitig durch einen ambulanten Pflegedienst versorgt werden, sind diese bei Pflegegrad 2 und 3 halbjährlich, bei Pflegegrad 4 und 5 vierteljährlich verpflichtend.

­

Informationen für Menschen mit psychischen Erkrankungen:

Ein hilfreicher Link für Betroffene mit ein paar Tipps in dieser außergewöhnlichen Situation, in der sich aufgrund von Unsicherheiten und Befürchtungen sowie des Verlustes an sozialen Kontakten psychische Erkrankungen verstärken können:
https://www.dgppn.de/schwerpunkte/corona-psyche.html

Die Deutsche Depressionshilfe bietet auf ihrer Internetseite einen “iFightDepression Tool” an:

Der Link für Betroffene/Angehörige etc.:
https://www.deutsche-depressionshilfe.de/unsere-angebote/fuer-betroffene-und-angehoerige/ifightdepression-tool

Der Link für Ärzte und Psychologen:
https://www.deutsche-depressionshilfe.de/unsere-angebote/fuer-aerzte-und-psychologen/ifightdepression

Der Zugang ist kostenlos.

Da viele Patienten durch das Corona-Virus zuhause bleiben müssen und Hausärzte an ihre Belastungsgrenzen stoßen, können sich Betroffene formlos über die E-Mail-Adresse 
ifightdepression@deutsche-depressionshilfe.de
für das Programm anmelden und für 6 Wochen nutzen.

Informationen in
Leichter Sprache: 
Für viele Menschen mit Lernschwierigkeiten, Migrant*innen und auch Senior*innen sind die Informationen in Schwerer Sprache zum Corona-Virus nicht zu verstehen. Das Büro für Leichte Sprache „Leicht ist klar“ in Kassel hat deswegen die Initiative ergriffen und einige Informationen zum Corona-Virus in Leichte Sprache übersetzt.http://www.leicht-ist-klar.de/wp-content/uploads/2015/08/Informationen-%C3%BCber-das-Corona-Virus_LSP.pdfDie Informationen stehen auf der Homepage vom Übersetzungsbüro und werden immer wieder ergänzt. Sie sind kostenfrei. http://www.leicht-ist-klar.de/Andrea Tischner vom Büro für Leichte Sprache Kassel bittet alle, diese Informationen weiter zu verbreiten.
Hinweise zum Umgang mit Stress:Die Beschränkungen der Alltagskontakte können in diesen Zeiten erheblichen Stress und Ängste hervorrufen. Wir möchten Sie deshalb auf zwei Links hinweisen.

Zum einen geht es um hilfreiche und wichtige Hinweise der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, die die WHO-Empfehlungen teilweise aufgreifen, aber auch weitere ergänzende Informationen enthalten. Sie finden diese unter folgendem Link:

https://www.deutsche-depressionshilfe.de/corona

Eine umfangreiche Hilfestellung bietet auch das Leibniz-Institut für Resilienzforschung, auf die auch das Psychiatrienetz verweist.
In der Information werden die WHO-Empfehlungen aufgegriffen, um weitere Punkte ergänzt und mit praktischen Tipps erweitert. Diese finden Sie unter folgendem Link:

https://lir-mainz.de/wie-kann-ich-mich-stark-machen-zum-umgang-mit-stress-angst-und-negativen-gefuehlen

Werkstätten und Tagespflegeeinrichtungen  geschlossen:Die Landesregierung hat am 19. März 2020 die Schließung von weiteren sozialen und pflegerischen Einrichtungen als Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie beschlossen.

Lesen Sie hier die ganze Meldung:
https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/sm/Service/Presse?id=158663&processor=processor.sa.pressemitteilung&sa.pressemitteilung.sperrfrist=alle

Nachbarschaftshilfe: 
Das Stadtteil- und Begegnungszentrum Rostock/Biestow bietet folgenden Service an:
Liebe Nachbar*innen,
wir möchten in diesen Zeiten gerne unsere Unterstützung anbieten und stehen Ihnen telefonisch in der Zeit von 10- 14 Uhr für Fragen zur Verfügung.
Außerdem möchten wir gerne die Vermittlung von Nachbarschaftshilfe anbieten. Wer braucht Hilfe beim Einkaufen, Bücher besorgen, Fernsehreparatur, etc. und wer kann Hilfe rund um wichtige Versorgung der Mitmenschen anbieten?
Melden Sie sich unter der Telefonnummer:
0381 3835337
oder per Mail: nachbarschaftshilfe@sbz-rostock.de